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Asthma bronchiale: Eine Hand hält einen Asthmainhalator.
iStockphoto/Stephane Bureau du Colombier
Symbolbild

Gut atmen trotz Asthma bronchiale – dafür ist die richtige Anwendung der Asthmasprays wichtig, auch in Zeiten von Corona. Doch dabei werden oft Fehler gemacht. Hinzu kommt bei vielen die Angst vor Kortison.

Meldungen in den Medien, die Anwendung von Kortison könnte das Risiko einer Covid-19-Erkrankung erhöhen, haben viele Patienten verunsichert. Auch jene, die wegen Asthma bronchiale Kortisonsprays benutzen. Eins vorweg: Verwenden Sie bitte auch während der Coronapandemie weiterhin Ihr Asthmaspray, wie mit Ihrem Arzt besprochen.

Sowohl Ihr Spray für die Basis- beziehungsweise Dauertherapie als auch das Bedarfs- bzw. Notfallspray. Darauf weisen die Experten verschiedener Lungen-Fachgesellschaften hin. Sonst besteht die Gefahr, dass sich Ihr Asthma verschlechtert und vielleicht sogar ein Krankenhausbesuch nötig wird.

Entzündung bei Asthma bronchiale kontrollieren

Gerade in Zeiten von Corona ist es wichtig, die Entzündung der Bronchien in den Atemwegen bei Asthma bronchiale gut im Griff zu haben, auch um zu vermeiden, dass sich im Falle einer Virusinfektion das Asthma deutlich verschlimmert. Kortison zum Inhalieren als Basistherapie ist dafür der beste Schutz.

Wenn dieses nicht mehr ausreicht, verschreibt der Arzt Ihnen eine Kombination aus einem Kortison und einem lang anhaltenden bronchienerweiternden Wirkstoff. Bei Patienten, die ihre Therapie absetzen oder unterbrechen, ist im Falle einer Virusinfektion wie mit dem Coronavirus mit einem schweren Krankheitsverlauf zu rechnen.

Vorteile der Inhalation

Die Anwendung von Kortison zum Inhalieren hat für die Patienten einen großen Vorteil gegenüber der Einnahme mit Medikamenten: Das Kortison kommt genau dort an, wo es gebraucht wird – in der Lunge. So ist nur eine niedrige Dosierung erforderlich und das Risiko für Nebenwirkungen ist gering. Für Kortison gilt: Auch bei langfristiger Einnahme wird die körpereigene Abwehr nicht beeinträchtigt, wenn Kortison inhaliert wird. Es wirkt in geringer Dosierung gezielt in der Lunge und gelangt so gut wie nicht in den Blutkreislauf.

So inhalieren Sie richtig

Richtiges Inhalieren will gelernt sein – wir helfen Ihnen gerne bei der richtigen Anwendung. Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten zu inhalieren, zum Beispiel mit Dosieraerosol mit oder ohne Spacer, Vernebler oder Pulverinhalator.

Für alle gilt:

– Aufrecht sitzen oder stehen

– Schutzkappe entfernen, langsam ausatmen und das Mundstück umschließen

– nach dem Inhalieren den Atem ein paar Sekunden anhalten und durch die Nase ausatmen

Wenn Sie mit einem kortisonhaltigen Spray inhalieren, spülen Sie danach den Mund aus, um einer Pilzinfektion vorzubeugen. Denken Sie daran, Ihren Inhalator regelmäßig zu reinigen – wir erklären Ihnen gerne, wie.

Fehler vermeiden

Bei der Anwendung von Asthmasprays können sich im Alltag immer mal wieder Fehler einschleichen, wie Untersuchungen zeigen. Dann kommt nicht mehr die erforderliche Wirkstoffmenge in der Lunge an. Das Medikament kann dann nicht mehr seine volle Wirkung entfalten und die Atembeschwerden können sich verstärken.

Bei Dosieraerosolen hapert es häufig mit der Koordination zwischen Einatmen und Auslösen des Inhalationsgeräts. Wichtig ist hier, dass man kurz vor oder genau mit dem Auslösen mit dem Einatmen beginnt. Wird zu spät eingeatmet, kann es passieren, dass nur ein Bruchteil der erforderlichen Wirkstoffmenge in der Lunge ankommt. Das Zusammenspiel zwischen Einatmen und Auslösen des Geräts sollte deshalb besonders gut geübt werden. Auch zu schwaches Einatmen oder nach dem Inhalieren die Luft nicht lange genug anzuhalten, sind häufige Fehler bei der Therapie.
Dosieraerosole müssen zudem regelmäßig gereinigt werden, damit die Austrittsöffnung nicht verstopft. Dafür reicht es aus, das Plastikgehäuse einmal pro Woche unter dem Wasserhahn durchzuspülen. So kann der Wirkstoff im Gerät nicht verkleben.
Wichtig für eine erfolgreiche Therapie ist auch, dass das Dauermedikament eine lang anhaltende Wirkung hat und regelmäßig eingenommen werden soll, während ein Notfallmedikament wie Salbutamol schnell die Bronchien erweitern soll. Zur Unterscheidung sind die verschiedenen Sprays in unterschiedlichen Farben gehalten. Häufig hat das kortisonhaltige Spray für die Dauertherapie die Farbe Rot oder Lila.

Ein Notfallspray mit den bronchienerweiternden Wirkstoffen wie Salbutamol oder Fenoterol, das in der Regel nur bei akuter Atemnot eingesetzt wird, hat meist die Farbe Blau.

Regelmäßige Kontrollen

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie unsicher sind, ob Sie Ihren Inhalator richtig anwenden. Wir können Ihnen die richtige Anwendung genau erklären und nehmen uns Zeit für Sie. Falls Sie mit Ihrem Gerät nicht gut zurechtkommen, kann Ihnen Ihr Arzt gegebenenfalls ein anderes Gerät verordnen, das für Sie besser zu handhaben ist.

Gabriele Preuschoff,

Ihre Apothekerin

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Abgabe in haushaltsüblichen Mengen, solange der Vorrat reicht. Für Druck- und Satzfehler keine Haftung.
1) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
2) Angabe nach der deutschen Arzneimitteltaxe Apothekenerstattungspreis (AEP). Der AEP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AEP ist ein von den Apotheken in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel. Er entspricht in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Abgabepreis, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet. Der AEP ist der allgemeine Erstattungspreis im Falle einer Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen, vor Abzug eines Zwangsrabattes (zur Zeit 5%) nach §130 Abs. 1 SGB V.
3) Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP).

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