Telefon: 02151/602172
Diabetes erkennen: Acht Hände unterschiedlicher Hautfarbe halten bunte Buchstaben, die das Wort Diabetes bilden.
Rawpixel.com/stock.adobe.com
Symbolbild

Immer mehr Menschen erkranken an Diabetes. Das Risiko ist höher, als die meisten glauben. So erkennen Sie, ob Sie selbst gefährdet sind.

Die Stoffwechselkrankheit Typ-2-Diabetes tritt meist nach dem 40. Lebensjahr auf. Immer häufiger aber auch schon bei jungen Menschen. Die Ursachen sind meist Übergewicht, Fehlernährung und Bewegungsmangel. In Deutschland sind mehr als die Hälfte der Erwachsenen übergewichtig – Tendenz steigend. Damit steigt auch das Risiko für Diabetes.

Unerkannte Gefahr

Typ-2-Diabetes entwickelt sich schleichend und verursacht erst mal keine Beschwerden. Deshalb wird er oft erst nach vielen Jahren erkannt. Das Problem ist, dass die „Zuckerkrankheit“ dann oft schon Nerven und Gefäße im ganzen Körper geschädigt hat. Dies zum Teil mit schlimmen Folgen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Sehstörungen bis zur Erblindung oder Nierenschäden, die eine Dialyse notwendig machen.

Bei Typ-2-Diabetes reagieren die Zellen nicht mehr ausreichend auf das Hormon Insulin. Dieses produziert der Körper in der Bauchspeicheldrüse, um den aufgenommenen Zucker aus dem Blut in die Zellen zu transportieren. Ist der Blutzucker zu hoch, schüttet die Bauchspeicheldrüse immer wieder Insulin aus, bis ihr irgendwann die Reserven ausgehen.

Diabetes unterschätzt

Viele Betroffene sind sich der Gefährdung durch Diabetes nicht bewusst. Teilweise herrscht aber auch Sorglosigkeit. Denn aktuelle Befragungen zeigen, dass fast 80 Prozent der Menschen mit einem gestörten Zuckerstoffwechsel ihr Diabetes-Risiko dennoch als niedrig einschätzen und ihren Lebensstil nicht ändern.

Diabetes erkennen

Die Zeichen für einen Typ-2-Diabetes sind nicht immer eindeutig und haben häufig auch andere Ursachen. Trotzdem gibt es Warnsignale, die auf stark erhöhte Blutzuckerwerte hinweisen können. Diese sollten auf jeden Fall ärztlich geklärt werden:

Steigt der Blutzucker stark an, wird vermehrt Zucker über die Nieren ausgeschieden. Durch das häufige Wasserlassen fehlt dem Körper Flüssigkeit und das Durstgefühl nimmt zu.
Während Müdigkeit auch durch eine Überzuckerung ausgelöst werden kann, deuten Konzentrationsstörungen bis zur Verwirrtheit eher auf einen Unterzucker hin. Beides mögliche Folgen eines Diabetes.
Hautveränderungen wie schlecht heilende Wunden, Pilzinfektionen wie Fußpilz oder genitale Pilzerkrankungen, Juckreiz und sehr trockene Haut können Hinweise auf Diabetes sein.
Ein hoher Blutzuckerwert begünstigt Infektionen, beispielsweise an Haut, Blase und äußeren Geschlechtsorganen, die mit starkem Juckreiz verbunden sein können.
Häufig kommt es durch beginnende Nervenschäden zu Missempfindungen wie Kribbeln, Pelzigkeits- oder Taubheitsgefühl an Händen und Füßen. Mögliche Folgen sind Gangunsicherheit und Bewegungseinschränkungen.
Nerven- und Gefäßschäden (Durchblutungsstörungen) an den Beinen führen zu schlecht heilenden Wunden. Wobei besonders die Füße betroffen sind. Nicht selten sind deshalb bei schlecht eingestellten Diabetikern in der Folge Amputationen nötig.
Eine dauerhafte Blutzuckererhöhung schädigt die Gefäße der Netzhaut (Retina) im Auge. Folgen sind Einblutungen, Ablagerungen und Netzhautablösungen. Unbehandelt verursachen sie Sehminderungen bis hin zur Blindheit.

Regelmäßig zum Check

Weil typische Warnsignale häufig erst nach Jahren auftreten, sollten die Blutzuckerwerte jährlich kontrolliert werden. Am besten etwa ab einem Alter von 35 Jahren. Bei erhöhtem Risiko auch früher. Denn Typ-2-Diabetes betrifft immer mehr jüngere Menschen und macht selbst vor Kindern und Jugendlichen nicht halt. Ihren Blutzucker können Sie in der Arztpraxis, aber auch bei uns in Ihrer Apotheke messen lassen. Für verlässliche Werte sollte dies am besten morgens nüchtern geschehen.

Unbedingt empfehlenswert ist der Check-up 35 beim Hausarzt. Diese Gesundheitsuntersuchung ist alle drei Jahre für gesetzlich Krankenversicherte kostenlos. Dabei wird unter anderem auch der Nüchternblutzucker bestimmt. Mehrfach zu hohe Werte sprechen für einen Diabetes.

Risikofaktor Zucker

Besteht der Verdacht auf Diabetes, sollte der Blutzucker häufiger kontrolliert werden – mindestens einmal im Jahr. Ein erhöhtes Risiko haben Menschen mit einer familiären Veranlagung. Aber auch Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen und schlechte Essgewohnheiten mit hohem Konsum kalorienreicher Speisen oder Getränke begünstigen die Stoffwechselkrankheit. Das eigene Diabetes-Risiko kann man auch selbst prüfen. Zum Beispiel mit dem vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung entwickelten Test.

Schrittweise aktiver

Die Diagnose Diabetes bedeutet immer, dass die Betroffenen ihren Lebenswandel hinterfragen und umstellen sollten. Sie können Ihr Diabetes-Risiko selbst beeinflussen. Sehen Sie es als Chance an, Ihre Lebensqualität wird steigen. Schon kleine Änderungen im Alltag bringen viel:

Bauen Sie körperliche Aktivitäten wie Spazierengehen oder Treppensteigen in Ihren Alltag ein. Suchen Sie sich eine Sportart, die Sie mögen. Egal, ob Nordic Walking, Fahrradfahren, Wassergymnastik oder Tanzen. Wichtig ist die Regelmäßigkeit. Optimal ist es, zwei- bis dreimal wöchentlich eine halbe Stunde Sport zu treiben.
Menschen mit Typ-2-Diabetes dürfen im Grunde genommen alles essen. Allerdings heißt es erst mal, von alten Ernährungsgewohnheiten Abschied zu nehmen und auf eine ausgewogene Ernährung zu achten. Dazu gehören viel Gemüse und Obst, Vollkornprodukte, mehr pflanzliche Öle statt tierischer Fette, wenig Fleisch, häufiger Fisch. Fertiggerichte, Kuchen, Süßspeisen und stark gesüßte Softdrinks sollte man meiden.
Viele Typ-2-Diabetiker wiegen zu viel. Wer seine überzähligen Kilos zumindest teilweise abbaut und die Ernährungsgewohnheiten ändert, bei dem kann der Typ-2-Diabetes sogar wieder verschwinden. Essen Sie langsam, hören Sie auf Ihr Sättigungsgefühl. Es setzt circa 15 Minuten nach Essensbeginn ein. Zudem sollten Sie beim Essen nichts anderes nebenher tun.
Am besten, Sie verzichten ganz. Denn Alkohol enthält nicht nur viele Kalorien, es kann auch Heißhungerattacken auslösen. Außerdem lässt Hochprozentiges das Risiko für nächtliche gefährliche Unterzuckerungen steigen.
Rauchen verstärkt das durch den Diabetes erhöhte Risiko für Gefäßkrankheiten. Schädigungen der großen und kleinen Blutgefäße führen zu Herzinfarkt, Schlaganfall, Raucherbein oder Durchblutungsstörungen in Augen und Nieren. Wer raucht, sollte versuchen damit aufzuhören.
Zu hoher Druck auf den Blutgefäßen lässt das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall zusätzlich steigen. Experten empfehlen daher bei der Selbstmessung einen Blutdruck, der in Ruhe nicht höher als 130 zu 80 mmHg sein sollte.

Schneller Blutzucker-Check

Kennen Sie Ihre Blutzucker-Werte? In Ihrer Apotheke machen wir gerne den Test. Ein kleiner Tropfen Blut aus der Fingerkuppe genügt. Normal sind Blutzuckerwerte, die nüchtern gemessen zwischen 65 bis 100 mg/dl oder 3,5 bis 5,6 mmol/l liegen. Wiederholte Nüchternwerte über 126 mg/dl oder 7,0 mmol/l deuten auf Diabetes hin. Dann sind weitere Tests beim Arzt erforderlich.

Gabriele Preuschoff,

Ihre Apothekerin

Aktions-Angebote

27% gespart

WICK

MediNait Erkältungssaft 1)

Erkältungssirup für die Nacht. Lindert Kopf- und Gliederschmerzen. Sorgt für eine erholsame Nacht.

PZN 2702315

statt 13,49 2)

90 ML (11,00€ pro 100ML)

9,90€

Jetzt bestellen
25% gespart

WICK

VapoRub Erkältungssalbe

Zur Besserung des Befindens bei Erkältungsbeschwerden der Atemwege.

PZN 358693

statt 12,48 3)

50 G (18,60€ pro 100G)

9,30€

Jetzt bestellen
25% gespart

VIGANTOLVIT

Immun Filmtabletten

5-in-1 Kombipräparat mit Vitamin D3, Vitamin C, Zink, Selen und Kupfer unterstützt das Immunsystem.

PZN 16752311

statt 14,99 3)

30 ST

11,20€

Jetzt bestellen
25% gespart

DOLO-DOBENDAN

1,4 mg/10 mg Lutschtabletten 1)

Bei Halsschmerzen.

PZN 12700079

statt 12,97 2)

36 ST

9,70€

Jetzt bestellen
25% gespart

VITAMIN

B-KOMPLEX-ratiopharm Kapseln

Enthält alle wichtigen Vitamine des B Komplexes in ausreichender Dosierung.

PZN 4132750

statt 19,90 3)

60 ST

14,90€

Jetzt bestellen
25% gespart

DICLOX

forte 20 mg/g Gel 1)

Zur Anwendung bei Schwellungen und Prellungen.

PZN 16705004

statt 16,99 2)

100 G (12,70€ pro 100G)

12,70€

Jetzt bestellen
25% gespart

GELOMYRTOL

forte magensaftresistente Weichkapseln 1)

Hochkonzentrierte ätherische Öle. Bei akuter und chronischer Bronchitis und Entzündungen der Nasennebenhöhlen.

PZN 1479157

statt 11,25 2)

20 ST

8,40€

Jetzt bestellen
26% gespart

LOCERYL

Creme 1)

Bei verschiedenen Pilzinfektionen.

PZN 4520400

statt 9,96 2)

20 G (37,00€ pro 100G)

7,40€

Jetzt bestellen
25% gespart

LOCERYL

Nagellack gegen Nagelpilz DIREKT-Applikat. 1)

Zur Behandlung von Pilzerkrankungen (Mykosen) der Nägel ohne Beteiligung der Nagelwurzel - mit Zubehör.

PZN 11286175

statt 35,97 2)

3 ML (896,67€ pro 100ML)

26,90€

Jetzt bestellen
26% gespart

ISLA

MED akut Zitrus-Honig Pastillen

Zur Linderung von Erkältungs-, Hals- und Stimmbeschwerden.

PZN 14443735

statt 8,48 3)

20 ST

6,30€

Jetzt bestellen
Unser Angebot

ELMEX

29 sensitive Zahnbürste im Köcher

Zur täglichen Reinigung der Zähne.

PZN 15239770

1 ST

1,90€

Jetzt bestellen
Unser Angebot

ELMEX

29 Zahnbürste im Köcher

Kurzkopfzahnbürste. Optimal rundgeschliffene Schonborsten für schonende Zahnfleischmassage und perfekte Reinigung ohne Verletzungsgefahr.

PZN 3675939

1 ST

1,90€

Jetzt bestellen
11% gespart

ELMEX

SENSITIVE Zahnpasta Doppelpack

Ideal geeignet zur besonderen Pflege und zum Schutz schmerzempfindlicher Zähne und freiliegender Zahnhälse.

PZN 12447841

statt 5,49 3)

2X75 ML (3,27€ pro 100ML)

4,90€

Jetzt bestellen
25% gespart

MERIDOL

med CHX 0,2% Spülung

Arzneimittel zur Bekämpfung bakterieller Entzündungen in der Mundhöhle.

PZN 6846525

statt 12,95 3)

300 ML (3,23€ pro 100ML)

9,70€

Jetzt bestellen
25% gespart

BRONCHIPRET

Tropfen 1)

Zur Besserung der Beschwerden bei akuten entzündlichen Bronchialerkrankungen und akuten Entzündungen der Atemwege.

PZN 11535804

statt 10,85 2)

50 ML (16,20€ pro 100ML)

8,10€

Jetzt bestellen
Unser Angebot

EUCERIN

DermoCapillaire kopfhautberuh.Urea Shampoo

Für trockene und juckende Kopfhaut.

PZN 9508059

250 ML (4,76€ pro 100ML)

11,90€

Jetzt bestellen
Unser Angebot

EUCERIN

Anti-Age Elasticity+Filler Tagescreme

Stärkt die Hautstruktur, indem sie ihre Elastizität verbessert und tiefe Falten mildert.

PZN 11652958

50 ML (49,80€ pro 100ML)

24,90€

Jetzt bestellen
25% gespart

ASPIRIN

COMPLEX Btl.m.Gran.z.Herst.e.Susp.z.Einn. 1)

Befreit die Nase, lindert Hals-, Kopfund Gliederschmerzen und öffnet den Weg für den Selbstheilungsprozess.

PZN 4114918

statt 15,29 2)

20 ST

11,40€

Jetzt bestellen
25% gespart

SEDARISTON

Konzentrat Hartkapseln 1)

Der direkte Weg zur inneren Ruhe.

PZN 4991772

statt 8,95 2)

30 ST

6,70€

Jetzt bestellen

Abgabe in haushaltsüblichen Mengen, solange der Vorrat reicht. Für Druck- und Satzfehler keine Haftung.
1) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
2) Angabe nach der deutschen Arzneimitteltaxe Apothekenerstattungspreis (AEP). Der AEP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AEP ist ein von den Apotheken in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel. Er entspricht in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Abgabepreis, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet. Der AEP ist der allgemeine Erstattungspreis im Falle einer Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen, vor Abzug eines Zwangsrabattes (zur Zeit 5%) nach §130 Abs. 1 SGB V.
3) Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP).

Der Artikel hat Ihnen gefallen?

Dann teilen Sie ihn doch mit anderen.

Das könnte Sie auch interessieren

Apotheke am Sprödental

Apotheke am Sprödental

Roonstraße 1

47799 Krefeld

Öffnungszeiten

Montag bis Freitag
08:30 bis 18:30 Uhr


Samstag
09:00 bis 13:00 Uhr


Abgabe in haushaltsüblichen Mengen, solange der Vorrat reicht. Für Druck- und Satzfehler keine Haftung.
1) Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.
2) Angabe nach der deutschen Arzneimitteltaxe Apothekenerstattungspreis (AEP). Der AEP ist keine unverbindliche Preisempfehlung der Hersteller. Der AEP ist ein von den Apotheken in Ansatz gebrachter Preis für rezeptfreie Arzneimittel. Er entspricht in der Höhe dem für Apotheken verbindlichen Abgabepreis, zu dem eine Apotheke in bestimmten Fällen (z.B. bei Kindern unter 12 Jahren) das Produkt mit der gesetzlichen Krankenversicherung abrechnet. Der AEP ist der allgemeine Erstattungspreis im Falle einer Kostenübernahme durch die gesetzlichen Krankenkassen, vor Abzug eines Zwangsrabattes (zur Zeit 5%) nach §130 Abs. 1 SGB V.
3) Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP).

powered by apovena.de